Beiträge von vladislav77

    Hallo Walter,


    hier sind ein paar Fotos zum LLK. Ich hatte die Schürze und die Scheinwerfer entfernt, um dranzukommen.


    Auf der Rückseite des LLK ist unten der Anschluss für den Schlauch Richtung Einlass. Man könnte versuchen, diesen von hinten abzuziehen, aber der ist mit einer Schraube und einer Federklemme gegen abrutschen gesichert. Ich weiß nicht, ob man da dran kommt, ohne die Schürze abzunehmen. Den LLK wollte ich damals ausbauen, deshalb der Aufwand. Vielleicht kommt man von der anderen Seite dran.


    Sobald der Schlauch ab ist, kommt das meiste Wasser raus. Einige haben es sogar geschafft, den Schlauch von der anderen Seite zu lösen, also Richtung Einlass bei der Drosselklappe. Dann haben sie dort einen kleinen langen Schlauch reimgesteckt, und bis ganz nach unten zum LLK geführt und das Wasser dann abgepumpt. Das wäre wohl die 1A Lösung, ohne viel Aufwand. :D Ist nur fummelig, den Schlauch durch die Kurven zu kriegen. Aber versuchen kann man es. Davon habe ich natürlich erst später erfahren, nach der Reparatur.


    Es gibt bei YouTube einige Anleitungen, wie man die Schürze abnehmen kann. Dann muss man auch den Klimakondensator zur Seite freilegen, ohne die Schläuche zu lösen usw. Das waren mehrere Stunden Arbeit. Wünsche dir viel Erfolg.


    Viele Grüße


    Vlad

    Hallo zusammen,


    heute haben wir wie beschrieben den Schlauch vom Ladeluftkühler verlängert und nach oben in den Motorraum rausgeführt und am Wischwasserbehälter festgemacht. Wir haben das Auto gestartet und es war leichter Druck im Leerlauf spürbar. Dann haben wir bei warmem Motor Gas gegeben und es kam richtig guter Druck am Schlauchende an. Es waren dieses Mal nur einige Tropfen Wasser rausgekommen.


    Aber so kann man z.B. einmal die Woche oder nach einer längeren Fahrt parken, den Motor weiterlaufen lassen, die Motorhaube und den Stopfen öffnen und Gas geben, damit das Wasser rauskommt. Ich werde es diesen Winter regelmäßig machen und euch später berichten.


    Es kann natürlich sein, dass bei Fahrten im Winter bei Minusgraden und bei kaltem Fahrtwind das Wasser im LK vereist. Man könnte den Motor beim Parken ein paar Minuten weiterlaufen lassen, damit die Motorwärme den LK erwärmt oder von unten mit einem Fön den LK erwärmen. Aber das ist etwas aufwendig.


    Ich vermute, dass sich das Wasser über mehrere Fahrten im LK ansammelt. Als der Wasserschlag passierte, waren es in meinem LK ca. 200ml. Kann mir kaum vorstellen, dass so viel Wasser bei einer Fahrt zusammenkommt. Hier im Forum hat auch jemand geschrieben, dass man vor Fahrtende mal richtig aufs Gaspedal treten sollte, damit man eine höhere Drehzahl erreicht, also ca. 3000-3500 1/min, denke ich. Also im zweiten Gang zum Beispiel 40 km/h fahren. Es würden 30 Sekunden wahrscheinlich auch schon reichen, damit das Wasser verbrennt. Der Test heute hat bestätigt, dass bei geringen Drehzahlen auch nur wenig Druck vom Turbo kommt. Ich kann mir vorstellen, dass man im Winter über mehrere Tage bei feuchtem Wetter und Landstraßenfahrten kaum über 3000 Umdrehungen kommt. So könnte sich das Wasser dann ansammeln und wenn man dann den Motor ausstellt, läuft das Wasser aus dem LK und aus den Schläuchen in den unteren Bereich des LK und der Schlauch ist dann im Querschnitt wahrscheinlich zu 2/3 gefüllt. Beim Start am Morgen wird das Wasser dann in den Motor gedrückt.


    Problematisch ist wie gesagt das Vereisen des Wassers. Da würde auch kein Gasgeben zum Fahrtende helfen. So ist auch das Problem mit den Tiefgaragen logisch. Das Eis taut bei der warmen Umgebung auf. Bleibt nur die Lösung mit dem Fön. Aber das sind alles nur meine Ideen. Vielleicht habe ich da ein paar Denkfehler.


    Das Moosgummi in den Schlitzen sollte der Logik nach das Vereisen des Wassers einschränken. Kann im Winter nicht wahrscheinlich nicht schaden. Die Ladeluft wird zwar weniger gut gekühlt, aber hey, es ist besser als dieses blöde Problem. :D


    Wünsche euch ein schönes Weihnachtsfest.


    Viele Grüße


    Vlad

    Hallo liebe Leidensgenossen,


    hier ein paar Bilder zu meinem Umbau des Ladeluftkühlers. Dazu habe ich ein G1/4 Gewinde reingeschnitten und ein paar Pneumatik-Fittings verwendet. Der Adapter ist über das Gewinde reingedreht und zusätzlich mit einem 2K-Kleber großzügig verklebt. Der Außendurchmesser des Pneumatikschlauchs ist 6mm. Der Eingeklebte Adapter ist G1/4 auf G1/8, glaube ich. Der Schlauch ist mit einem Stopfen verschlossen (siehe Bilder).


    Ich überlege mir noch, den Schlauch zu verlängern, sodass ich im Winter gut drankomme, ohne das Auto anzuheben.


    Dann hatte ich noch den Gedanken, das Auto mit geöffnetem Stopfen anzulassen, sodass der Ladedruck das Wasser schön rausdrücken kann. Für eine paar Sekunden oder so. So muss man das Gefälle nicht beachten und kann den Schlauch auch nach oben rausführen. Nur so eine Idee. Noch nicht ausprobiert. :D


    Danke für eure Vorschläge. Den Umbau der Sicherung werde ich auch noch machen. Hauptsache, das Auto ist schnell wieder fahrbereit, sollte der Schrecken nochmal passieren.


    Viele Grüße


    Vlad