Hallo Hausmacher,
man muss dabei in Betracht ziehen, welches System einer Automatik verwendet wird.
Es sind mittlerweile vier Getriebearten am Markt.
Das bekannteste ist die Wandlerautomatik. Die kann bei Kickdown mehrere Gänge überspringen.
Der SAAB hatte eine „Riemenautomatik“, heute CVT-Getriebe. Das hat eine variable Übersetzung. Bei Kickdown kann schnell durch entsprechendes Verschieben der Riemenscheiben eine kürzere Übersetzung hergestellt werden.
Das Direktschaltgetriebe hat zwei Kupplungen und kann die Gänge nur sequentiell durchschalten. Vorwählen, Kupplungen öffnen/schließen, wiederum Vorwählen, Kupplungen öffnen/schließen. Das dauert entsprechend, je nachdem, ob bei Kickdown zwei oder gar drei Gänge zurückgeschaltet werden muss.
Das macht sich auch negativ bemerkbar, beim heranwollen an eine Kreuzung und man muss dann flott beschleunigen. Die Beschleunigung verzögert sich, bis das Getriebe entsprechend, möglicherweise zwei Gänge, runtergeschaltet hat.
Mit Einführung der Hybriden hat Renault ein Klauengetriebe auf den Markt gebracht, das ohne Kupplung auskommt. Zwei Gänge werden für den reinen Elektrobetrieb verwendet, sechs Gänge für den Mischbetrieb bzw. wenn der Motor nur als Generator Arbeiter und keine Traktion abgibt.
Synchronisiert wird mit dem Startergenerator. Angefahren wird nur elektrisch, die Rückwärtsfahrt funktioniert auch nur elektrisch.
Liebe Grüße
Udo