Beiträge von SOFO

    Also ich tausche ebenfalls von vorne nach hinten pro Saison, damit die Reifen auch gleichmässig abgefahren sind. Ich habe keine Lust, irgendwann auf der Vorderachse deutlich mehr Profil zu haben, als hinten. Grund: ich will nicht irgendwann vor der Entscheidung stehen, auf welche Achse die besseren Reifen kommen und dann sh unten unter 3.


    Und nun zum Rest:

    1.Hat jeder situationsbedingt Recht: auf der Vorderachse bessere Reifen heisst mehr Grip (nicht nur beim Anfahren, sondern auch beim Bremsen. Auf der Hinterachse bessere Reifen heisst natürlich mehr Seitebführung in Kurven.

    2.Die Hinterachse zum Überholen zu kriegen, ist gar nicht so einfach. Zunächst einmal sind die Bremsen hinten deutlich schwächer. Und das ist auch gut so. Ansonsten würde jedes Bremsmanöver die Gefahr bergen, dass die Kiste hinten überbremst und ausbricht. Und weiterhin taucht das Auto vorne beim Bremsen ein. D.h. mehr Druck auf die Vorderachse und damit mehr Grip und damit kannst du natürlich viel höhere Momente übertragen (d.h. beim Bremsen mehr negatives Moment wird übertragen, und damit ist der Bremsweg kürzer).

    3.Für das ESP ist es ziemlich wichtig, dass die Reifen einen möglichst gleichen Umfang haben (also gleich abgefahren sind). Das ESP misst die Drehzahl Unterschiede und greift bei Unterschieden ein. Ihr könnt das mal gerne googeln, wie oft das schon passiert ist, dass das ESP eingegriffen hat wegen zu grosser Unterschiede vom Umfang Vorderachse zu Hinterachse.

    4.Seid froh, dass ihr keinen Allrad habt. Ich habe die Story dazu schon mal hier gepostet:

    Da würde sich so eine Frage gar nicht mehr stellen.

    Unserer ist dunkelblau mit schwarzem Dach.

    Mir ist auch schon aufgefallen, dass der Lack super empfindlich ist.


    Ich habe z.B. auch von alten Fliegen auf der Motorhaube eingebrannte Spuren (trotz Wagenwäsche von Hand alle 1-2 Wochen und nach jeder Urlaubsfahrt). Sowas habe ich bei meinen bisherigen Autos vielleicht mal nach 10 oder mehr Jahren gehabt. Aber nicht nach knapp 4 Jahren.


    So einen empfindlichen Lack hatte ich noch nie bei einem Auto.

    Auf der anderen Seite lässt sich aber Kratzer sehr einfach rauspolieren.

    Es ist ein Doppelkupplungsgetriebe...kein Wandler...

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass da eine Spülung notwendig ist. Das Öl sollte schon komplett rauskommen.


    Und ehrlich gesagt, knapp 500 für einen Getriebeölwechsel ist nicht viel.


    Von anderen Marken kenne ich eher Preise 700-1000 Euro...

    Hallo zusammen,


    Zum Thema Spannung:

    --> Folgendes Bild:


    Und wie geschrieben...es kommt drauf an, wie stark die Spannung einbricht unter Last.


    Z.B. beim Kaltstart bricht die Spannung schon mal auf 8V-9V ein. Unter Umständen dreht der Anlasser dann halt nicht mehr. Oder die Batterie liefert einfach nicht mehr genug Strom, damit genügend Drehmoment entsteht, um den Anlasser zu drehen.


    Zum GROBEN Prüfen kannst du Folgendes tun:

    - Batterie voll laden (und messe die Spannung nach dem Laden) --> sollte 13-13.2V sein direkt nach dem Laden

    - Dann das Auto stehen lassen und keinen Verbraucher einschalten

    - Nach 8-24h nochmal die Ruhespannung messen

    - Sackt sie stark ab (normalerweise sollte sie keine grossen Verluste von der Nominalspannung haben von 12.8V), solltest du sie ersetzen

    Wie gesagt...ein grober Test...so habe ich es auch immer gemacht, zum Prüfen, ob es sich rentiert, die Batterie zu ersetzen, bevor die Kiste nicht mehr anspringt.


    Bei meinem letzten Batterietausch hatte ich das Thema, dass die Ruhespannung nach 24h auf 12-12.2V abgesackt ist nach dem Laden. Da hat man dann auch gemerkt, wenn das Auto 5-7 Tage gestanden ist, ist das Auto wirklich nur noch schwer angesprungen.


    Für weitere, genauere Tests, braucht es einen Batterietester. Der prüft z.B., wieviel Strom die Batterie liefert, bevor sie auf 9V absackt (das ist ein normierter Test).