Hallo Alf,
leider lässt sich das nicht verhindern, das ist witterungsbedingt. Die Luft kühlt ab, der Motor ist noch länger warm. Im Ansaugtrakt kondensiert die Feuchtigkeit der wärmeren Luft am kalten Gehäuse und sammelt sich am tiefsten Punkt. Beim nächsten Kaltstart wird mit dem Luftstrom Feuchtigkeit und sogar Wasser in die Brennräume geführt. Deshalb läuft der Motor schlecht und stirbt letztendlich ab. Es gibt Fälle, wo der Motor blockiert, weil Wasser lässt sich nicht komprimieren, wo dann die Hauptsicherung durchgebrannt ist. Ohne diese würde der Starter durchbrennen. Bei den ersten Espace war diese Sicherung im Kabelbaum. Dieser musste komplett getauscht ausgetauscht werden, war aber als Ersatzteil nicht verfügbar. Da hatte es ziemlichen Stunk gegeben.
Als Maßnahme dagegen wurde ein Gitter eingebaut. Das sollte bewirken, dass die angesaugte Luft nicht direkt auf die Wände des Ladeluftkühlers strömen. In der Praxis hat sich aber gezeigt, dass das überhaupt nichts bringt.
Die einzig wirksame Lösung ist das Bohren eines kleinen Lochs an der tiefsten Stelle, dass das Kondenswasser ablaufen kann. Ein Problem wegen Falschluft wurde von jenen, die das machen haben lassen, nicht gemeldet.
Meiner steht mit dem Vorderwagen leicht bergab, somit ist noch kein Wasser angesaugt worden, nur Feuchtigkeit, was den Motor beim ersten Kaltstart zum Absterben brachte. Mit dem zweiten Start ist der Motor problemfrei gelaufen, aber das Getriebesteuergerät abgestürzt, weil der Startstrom für den zweiten Kaltstart die Systemspannung zu weit zum Absacken gebracht hat.
Das BSM (Battery Management System) sorgt dafür, dass der Ladezustand der Batterie bloß für einen Startvorgang ausreicht.
Liebe Grüße
Udo