Beiträge von uh_Sbg

    Hallo just2enjoy,


    das Problem ist das Batteriemanagement und eine zu kleine und relativ nach kurzer Zeit defekten Batterie.


    Wenn der Motor gestartet wurde und die Systemspannung sinkt zu weit ab, kann das nur zu Problemen führen. Der Strom für die Verbraucher wird immer über die Batterie entnommen. Der Motor muss auch eine entsprechende Drehzahl haben, bis der Generator dieses Spannungstief überbrückt. Man erkennt es an der blinkenden Ambientebeleuchtung. Das Blinken ist im Takt des Gleichrichters. Der gleichgerichtete Strom ist ja nicht linear wie der aus der Batterie.


    Eine Batterie mit 90 Ah erscheint mir vernünftig. Es gibt eine passende, die die gleichen Maße wie 70 Ah hat.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Blacky,


    es gibt beim RFC Motorschäden, wo das Pleuel des ersten Zylinders abgerissen ist. Das dürften die Kräfte des nicht komprimierteren Wassers auf Dauer verursacht haben. Aus meiner Sicht wird durch Start/Stop der Motor so abgestellt, dass die Kolben immer in optimaler Position stehen, damit der Motor an der roten Ampel möglichst schnell anspringt.


    Die Fehlermeldungen und leuchtenden Kontrollleuchten werden durch Unterspannung wegen dem überproportionalen Startstrom hervorgerufen. Bei meinem RFC stürzt da immer das Getriebesteuergerät ab.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Alf,


    danke für Dein Kompliment, aber das Wissen eines Renault Ingenieurs habe ich sicher nicht.

    Das Wasserproblem des R9M mit Doppelturbo, 160 PS, ist bereits im Winter 2015/2016 erstmals aufgetaucht und hat sich mehr oder weniger jeden Winter wiederholt.


    Aus meiner Sicht handelt es sich um einen Konstruktionsfehler. Es darf nicht sein, dass sich Kondenswasser an einer Stelle, von wo aus dieses in die Brennräume angesaugt werden kann, sammelt.


    Der 1,6 Liter Diesel mit 130 PS und auch der 1,5 Liter Diesel sind davon auch betroffen, aber aus meiner Sichtnicht in diesem Ausmaß, wie beim 1,6 Liter 160 PS Diesel.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Alf,


    leider lässt sich das nicht verhindern, das ist witterungsbedingt. Die Luft kühlt ab, der Motor ist noch länger warm. Im Ansaugtrakt kondensiert die Feuchtigkeit der wärmeren Luft am kalten Gehäuse und sammelt sich am tiefsten Punkt. Beim nächsten Kaltstart wird mit dem Luftstrom Feuchtigkeit und sogar Wasser in die Brennräume geführt. Deshalb läuft der Motor schlecht und stirbt letztendlich ab. Es gibt Fälle, wo der Motor blockiert, weil Wasser lässt sich nicht komprimieren, wo dann die Hauptsicherung durchgebrannt ist. Ohne diese würde der Starter durchbrennen. Bei den ersten Espace war diese Sicherung im Kabelbaum. Dieser musste komplett getauscht ausgetauscht werden, war aber als Ersatzteil nicht verfügbar. Da hatte es ziemlichen Stunk gegeben.


    Als Maßnahme dagegen wurde ein Gitter eingebaut. Das sollte bewirken, dass die angesaugte Luft nicht direkt auf die Wände des Ladeluftkühlers strömen. In der Praxis hat sich aber gezeigt, dass das überhaupt nichts bringt.

    Die einzig wirksame Lösung ist das Bohren eines kleinen Lochs an der tiefsten Stelle, dass das Kondenswasser ablaufen kann. Ein Problem wegen Falschluft wurde von jenen, die das machen haben lassen, nicht gemeldet.


    Meiner steht mit dem Vorderwagen leicht bergab, somit ist noch kein Wasser angesaugt worden, nur Feuchtigkeit, was den Motor beim ersten Kaltstart zum Absterben brachte. Mit dem zweiten Start ist der Motor problemfrei gelaufen, aber das Getriebesteuergerät abgestürzt, weil der Startstrom für den zweiten Kaltstart die Systemspannung zu weit zum Absacken gebracht hat.


    Das BSM (Battery Management System) sorgt dafür, dass der Ladezustand der Batterie bloß für einen Startvorgang ausreicht.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo,


    das Thema, Kondenswasser wird in den Brennraum angesaugt lässt sich nur beseitigen, wenn am tiefsten Punkt eine kleine Bohrung erfolgt, wo das Wasser abrinnen kann.


    Ein Folgeschade ist, dass ein Pleuel (erster Zylinder) abreißen kann, weil sich Wasser nicht komprimieren lässt und der hohe Druck das Pleuel schädigt.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Tommi,


    wenn der Motor anspringt, aber dann wieder abstirbt, ist das ein Indiz, dass Kondenswasser über den Ansaugtrakt in den Brennraum geraten ist. Da kann der Motor nicht laufen. Das kann bei entsprechend höherer Wassermenge bis zum Durchbrennen der Hauptsicherung führen! Wasser lässt sich nicht komprimieren, der Motor kann nicht mehr drehen und der Starter würde durchbrennen, wenn es nicht die Hauptsicherung gäbe.


    Neben dem 1,6 Liter Diesel ist auch der 1,5 Liter von diesem Problem betroffen.


    Dieses Thema ist hier:

    Hauptsicherung hin/Ursache Flutung Motor mit Kondenswasser


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo,


    es legitim, dass auch eine Leasinggesellschaft Geld verdienen muss.


    Wer von Euch arbeitet gratis? Das Einkommen ist auch nur dann gesichert, wenn das Unternehmen, wo ein Arbeitnehmer seinen Lohn kassiert, die entsprechenden Gewinne einfährt. Und ja, es gibt Konzerne, da verdienen Investoren und die Manager Millionen, die Mitarbeiter ein „Butterbrot“ - es zählt nur der Shareholder Value.


    Was hilft es mir, ein Fahrzeug im guten Glauben zu kaufen, wenn es plötzlich wegen politischer Entscheidungen unverkäuflich wird?


    Dieses Risiko möchte ich nicht tragen.


    Liebe Grüße

    Udo