Beiträge von uh_Sbg

    Hallo Flauschi,


    Sollte Dein Fahrzeug elektrische Sitzverstellung haben, wird schon mal Strom verbraucht, wenn der Sitz nach Schließung der Tür in Position fährt. Bestimmt aus Gründen des Stromverbrauchs ist der komfortable Einstieg für den Beifahrersitz deaktiviert worden. Wird die Heckklappe elektrisch geöffnet und geschlossen, kostet das auch Strom. Unter Umständen belastet das die Batterie im Winter vor einem Kaltstart. Ist gar eine geheizte Frontscheibe vorhanden, heizt die zwingend zusammen mit der Heckscheibenheizung und Außenspiegelheizung, das saugt so richtig Strom. Diese Verbraucher nicht einzuschalten ist im Winter nicht umsetzbar.


    Liebe Grüße
    Udo

    Hallo Flauschi,


    Löse Dich von dem Glauben, auch mit heutigen Fahrzeugen wie in der Vergangenheit viele Kilometer viele Jahre lang mit einer Batterie zu fahren. Damals hatten die Fahrzeuge kein EMS und kein Start/Stop. Bussysteme sind auch erst seit Anfang der 2000er-Jahre vorhanden. Früher gab es in den Fahrzeugen auch viel weniger elektrische Verbraucher.
    Wer hatte schon Sitzheizung, Frontscheibenheizung, Lenkradheizung, elektrisch verstellbare Sitze mit „komfortablem Einstieg“, Bose-Anlage und und und?
    Gerade bei mit üppig ausgestatteten Fahrzeugen ist das 12-Volt-Bordnetz überfordert. Schon in den Achtzigerjahren wurde von der Zukunft des 48-Volt-Netzes geschrieben, was sich bis heute auf Grund der massiven Umstellungskosten nicht durchgesetzt hat.
    Selbst Fahrzeuge, die ein 48-Volt-System haben, versorgen die elektrischen Verbraucher noch immer mit 12 Volt. Da ist immer noch auch eine 12-Volt-Batterie vorhanden.
    Erinnere Dich an die Anfangszeit des CAN-Busses und den Mercedes W211. Gerade Fahrzeuge mit vielen Extras haben unter dem Problem gelitten, dass bei belasteter Batterie die Stromverbraucher abgeschaltet wurden. Das ist so weit gegangen, dass nicht mal mehr das Heizungsgebläse gearbeitet hatte.
    Auch bei EMS werden bei zu wenig Batteriespannung Systeme abgeschaltet.
    Start/Stop-Systeme benötigen in kürzester Zeit einen hohen Startstrom. Wenn aber nach einem Motorstart die Batteriespannung zu weit absackt und deshalb die Systemspannung ebenfalls absackt, was ja nur für einen kurzen Moment passiert, da ja bei laufendem Motor die Lichtmaschine die nötige Spannung liefert.
    Anhand einer blinkenden Ambientebeleuchtung (wenn vorhanden) kann man erkennen, dass der Strom direkt von der Lima kommt und nicht über die Batterie (Amplitude des gleichgerichteten Wechselstroms).
    Genau in diesem „Übergang“ können Steuergeräte abstürzen und die Software vom R-Link fehlerhaft werden. Das wiederum kann Störungen im CAN-Bus auslösen, was zu temporären Bauteileausfall führen kann.
    Ich bin überzeugt, mit Einbau eines entsprechenden Kondensators dieses Problem abfedern zu können. Da wurde gespart...


    Liebe Grüße
    Udo

    Hallo oshun,


    Auch die erste Batterie ab Werk ist eine EFB-Batterie und für Start/Stop geeignet. In der Werkstatt wird die nächst bessere Qualitätsstufe eingebaut. So war es auch bei meinem. Die bessere Batterie hat nur ein Jahr gehalten.


    Wenn Du die Möglichkeit hast, solltest Du mirrox‘s Rat befolgen und die Batterie immer wieder mit einem Ladegerät über Nacht aufladen. Du erspartes Dir eine Menge Ärger.


    Liebe Grüße
    Udo

    Hallo oshun,


    Fahrersitz und Sonnenblenden, ok, das hätte man austauschen können und wenn nötig mehrfach.


    Alle anderen Fehler sind durch die defekte Batterie entstanden, die durch das heutzutage übliche Energie Management System, bei allen Automobilherstellern, vereinfacht ausgedrückt, nur mehr im Schiebebetrieb aufgeladen wird. Das hat den Hintergrund, CO2 einzusparen, da ja der Generator beim Laden der Batterie Energie benötigt. Es wird um jedes Zehntel Gramm gerungen.
    Eine dafür und für Start/Stop entwickelte „EFB-Batterie“ wird extrem beansprucht und hält oft nicht mal ein Jahr. Das Problem ist, ein hoher Spannungsabfall bei einem Motorstart, besonders bei einem Kaltstart. Das hat zur Folge, dass Steuergeräte abstürzen und R-Link fehlerhaft startet und das kann Störungen im CAN-Bus (Komfortbus) auslösen.
    „AGM-Batterien“ sind um einiges teurer, aber halten die Systemspannung stabiler.
    Je mehr Stromverbraucher im Fahrzeug eingebaut sind, desto schlimmer ist dieses Problem. Einfachere Modellausführungen mit wenig Extras haben dahingehend einen Vorteil.


    Liebe Grüße
    Udo

    Hallo Honiggelb,


    Das Initialisieren der Reifendrucksensoren geht noch viel einfacher:


    Mit der rechten Wippe am Lenkrad so lange blättern bis die Reifendruckkontrolle am Tacho-Display sichtbar wird. Dann die OK-Taste am Lenkrad so lange gedrückt halten, bis die Initialisierung startet. Nach ein paar Minuten wird der Reifendruck wieder angezeigt.


    Liebe Grüße
    Udo

    Hallo Roemi,


    Die Flanken halten zweimal im Jahr das schon aus. Natürlich gibt es die Gefahr von Montagefehlern.
    Ich persönlich empfehle Kompletträder.


    Meine persönliche Meinung betreffend Schutz der Räder ist, Hauptsache sie sind versiegelt, damit der Schmutz und Bremsenabrieb sich nicht im Lack festsetzen. Ich habe einfach reines Hartwachs für den Fahrzeuglack verwendet und alle Räder sehen aus wie neu. Gewaschen wird nur in der Waschstraße und ab und zu wird mit einem Hochdruckreiniger abgespritzt. Auch ohne Bürsteneinsatz sind die Felgen sauber.


    Liebe Grüße
    Udo

    Hallo Frank,


    Um das bewerten zu können, ist es wichtig zu wissen, welche R-Link2-Softwareversion der Megane hat und welche Dein Fahrzeug.


    Ich kann nicht sagen, ob Renault bei der Softwareversion 9 das geändert hat, was aber vermutlich so sein wird.


    Diese Software gibt es nicht als Update, nur ab Werk.


    Liebe Grüße
    Udo