Das kann so wie oben geschildert nicht richtig sein. Wird von Warnung auf Spurhaltung umgeschaltet, dann ist das Vibrieren des Lenkrads abgeschaltet.
Es gibt drei Einstellungen. Ich habe ständig die empfindliche Reaktion eingestellt. Mit Erreichen der Linie erfolgt ein gefühlvolles, aber merkliches Gegenlenken. Mit minimaler Verzögerung erfolgt ein zweites entgegengesetztes Lenken um vom Wegziehen von der Linie zu erneuter Geradeausfahrt parallel zur Linie überzugehen. Sofern die Linien gut kontrastiert erkannt werden können, erfolgt das ziemlich zufriedenstellend.
Nur mit Kurven, Doppellinien hat LKA ein Problem. Die Korrektur bricht rasch ab. Ich glaube, der Prozessor ist viel zu langsam dafür. Das ist gefährlich wenn man glaubt das Auto könne "alleine" fahren. NIEMLAS (!) die Hände vom Lenkrad nehmen.
Tip. Lenkrad nicht zu fest umfassen, damit man ein Gefühl für die äußerst sanft erfolgenden Lenkkorrekturen hat und man auch innerlich bereit ist diese Korrekturen auch zuzulassen. Aber nie die Hände vom Lenkrad. Ich sags nochmal.
Manchmal will LKA auch korrigieren weil es eine Abbiegespur oder ähnliches als Abweichung zu erkennen glaubt. Dann darf man nicht erschrecken. Und wieder. Hände immer am Lenkrad!
So meine Erfahrungen. Ich schalte LKA immer ein. Man staunt wie oft es dann doch eingreift. Feine Sache, wenn man sich damit befasst, die Grenzen kennt und sich darauf einlässt.
Wegen der erwähnten Tücken hat Renault wahrscheinlich die Korrekturoption einfach "in der Versenkung" verschwinden lassen. Drohende Prozesse weil jemand klagt. Und so. Weil er ahnungslos Tesla spielen wollte.