vladislav77
Grundsätzlich ist das alles gut, wenn DU Dich dadurch etwas sicherer fühlst. Nach meinen Erfahrungen mit dem Problem ist es tatsächlich zu kompliziert gedacht.
Beispiel 1: Außentemperatur unter +2Grad, Motor schön warm gefahren, ebenerdiges Parken in eine windstillen Ecke einer Tiefgarage. Kalte Luft trifft auf warmen Motor,es entsteht Kondenswasser, es gibt keine Luft die es "wegträgt" und da baulich schlecht geplant, läuft das Wasser nicht vom Zylinder weg, sondern durch den Ansaugtrakt rein. Optional ist es so kalt, dass das Wasser im Zylinder friert, der Anlasser es nicht schafft dass die Zylinder Wasser/Eis/ Kraftstoff komprimieren und dadurch die Sicherung fliegen lässt.
Beispiel 2: Außentemperatur unter +2Grad,
Motor schön warm warmgefahren, Auto wird kurz (Einkaufen etc; mein Anhalt <1,5 Std) abgestellt, hierbei egal wie (ebenerdig,am Hang etc) der Bolide steht, es entsteht ebenfalls Kondenswasser und läuft in den Zylinder, nur halt nicht in den Mengen, die eine Komprimierung verhindern. Im Zweifel stottert der Startvorgang etwas, aber der Motor läuft und das vorhandene Wasser wird verbrannt.
Siegerehrung(nach meinem technischen Verständnis):
Während der Fahrt benötigt der Motor alle unterstützende Kühlleistung die bauartgegeben (Lüftungsöffnungen im Grill/Stossstange) möglich ist. Steht er nun still, im entsprechenden Temperaturfenster, ist luftdichtes Verpacken NICHT sinnvoll sonder eher Luftzirkulation, die sehr schnell die warme Abluft des Motors abtransportiert. Ist das alles nicht möglich, weil du eben nur in der Innenstadt eine luftstille Tiefgarage hast(ich lebe im ländlichen Bereich), dann bringen Deine technischen Möglichkeiten nur etwas, wenn Du alle zwei Stunden Wasser ablässt oder den Motor startest. In diesem Fall würde ich aber lieber mit der Hinterachse auf eine Holzdiele drauffahren(Rampeneffekt), damit das Wasser vom Zylinder weglaufen kann.
Aber....vielleicht habe auch ich einen Gedankenfehler
Beste Grüsse