Beiträge von uh_Sbg

    Hallo Jürgen,


    wenn der Motor anspringt, tippe ich auf Feuchtigkeit, die sich speziell am Morgen, wo die Temperatur am tiefsten ist, im Brennraum vorhanden ist und die Zündfähigkeit beeinträchtigt.


    Das heißt jetzt nicht, dass so Wasser angesaugt wird. Das ließe sich nicht komprimieren. Somit würde der Starter unendlich Strom aufnehmen, wodurch die Hauptsicherung durchbrennt.


    Die Batterie erachte ich als am Ende ihre Leistungsfähigkeit.


    Dieses Morgenstartproblem beim RFC hatte ich auch immer wieder nach einem Austausch der Batterie. Immer beim zweiten Startversuch ist das Getriebesteuergerät abgestürzt. Das bedeutet aussteigen, zusperren, Keycard aus dem Empfangsbereich und 20 Minuten warten - meine Frau hat nur geflucht und hasst den RFC.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo,


    bei den RFx-Baureihen wurden meines Wissens die Getriebe nicht auf die neue Bauform der Kupplungen mit den großen Öldurchlauföffnungen umgestellt. Den Grund sehe ich darin, dass schon geplant gewesen ist, diese Baureihen einzustellen.


    Vor allem die drehmomentstarken 225 PS-Variante in Talisman und Espace waren und sind besonders stark mit Getriebeproblemen betroffen. Der Espace ist zusätzlich mit dem hohen Gewicht Spitzenreiter bei den Getriebeproblemen beim 7DCT300.


    Renault verwendet im Gegensatz zu Mercedes keine Ölfilter. Bei Mercedes gibt es beim 7DCT300 einen internen und einen externen Ölfilter. Einen Getriebeölkühler gibt es bei Renault nicht (bei Mercedes weiß ich es nicht).


    Was auch als „Problem“ gesehen wird, dass laut Aussage eines Technikers von Magna Powertrain auf der IAA 2019 die Software für das Getriebe für die Renault-Fahrzeuge von Renault und nicht vom Getriebehersteller (ehemals Getrag) entwickelt und abgestimmt wurde.


    Laut Techniker von Magna Powertrain wäre eine Getriebeölspülung unnötig. Das wäre so, als würde man ein Handschaltgetriebe spülen.


    Bei Austausch eines defekten Kupplungspaketes wurden immer wieder aufbereitete Kupplungen geliefert. Erst ab einem bestimmten Zeitpunkt wurden nur neue Kupplungspakete mit den großen Ölöffnungen verwendet.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Olaf,


    Feuchtigkeit im Brennraum ist aus meiner Sicht in einer geringen Mengen vorhanden, die ausreicht, dass das Gemisch weniger zündfähig ist und der Motor deshalb abstirbt. Meine Erfahrung ist, dass unmittelbar nach dem Start durch Gas geben sich der Motorlauf in der Regel stabilisiert.


    Die Batteriespannung vor dem ersten Motorstart ist für mich eindeutig, dass die Batterie ausgetauscht werden sollte.


    Das trifft vor allem die Diesel aller RFx-Baureihen mit dem R9M (1,6-Liter) - K9K (1,5-Liter) und R9N (1,7-Liter) sind auch, weniger oft, betroffen, die M9R (2.0-Liter) sind NICH betroffen.


    Das Hauptübel sind die für mich zu klein dimensionierten Batterien in Kombination mit dem Batteriemanagement. Der Grund dafür ist, die Norm-Abgaswerte am Papier zu erfüllen.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Olaf,


    das was Du beschreibst, ist für mich angesaugtes Kondenswasser beim ersten Startversuch in kleinen Mengen. Diese Feuchtigkeit beeinträchtigt die Zündfähigkeit, wodurch der Motor nach dem Start abstirbt.


    Du kannst versuchen, sofort nach dem Start Gas zu geben, bis der Motor rund läuft.


    Das Absacken der Batteriespannung auf 7 Volt während dem Startvorgang ist für mich im grünen Bereich. Für den zweiten Startversuch wird’s nicht mehr reichen.


    Ist die Wassermenge zu hoch, dreht der Starter nicht mehr und die Hauptsicherung brennt durch.


    Ich finde aber 12,2 Volt Batteriespannung vor dem ersten Startvorgang zu niedrig! Aus meiner Sicht solltest Du die Batterie unbedingt austauschen.


    Für einen zweiten Startvorgang reicht die Spannung dann wohl nicht mehr aus, dass der Motor sofort anspringt. Bei meinem RFC stürzt dann meistens das Getriebesteuergerät ab.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo,


    das „Problem“ liegt an den kapazitiven Flächen auf der Innenseite der Türgriffe.


    Sind die mit einer basischen Substanz belegt, ist eine Leitfähigkeit nicht gegeben und sind daher außer Funktion.


    Wenn ich meinen RFC auf dem Waschplatz mit dem Hochdruckreiniger wasche, sind alle Türgriffe außer Funktion, weil die Seife (basisch) auch auf allen Türgriffen die Sensoren fluten. Erst wenn mit klarem Wasser diese Seifenlösung weggespült wurde, sind diese wieder in Betrieb.


    Modernes Streumittel auf den Straßen haben den gleichen Effekt, besonders bei Calium-Salz.


    Die Türgriffe am besten mit klarem Wasser ordentlich reinigen, dann sollten sie wieder funktionieren.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Stefan,


    die Spreizung wäre eine plausible Erklärung. Dann kann es wohl nur am dann anliegenden Drehmoment liegen.


    Es ist eine Tatsache, dass oftmals das Geräusch zwischen drei und vier auftritt.


    Am Timing Timing der Kupplungen kann es ebenfalls liegen. Die Öldurchlauföffnungen in den Kupplungskörben scheine da eine Rolle zu spielen.


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo Stefan,


    das „Whoop-Geräusch“ tritt anfangs gemäß Aussagen in diversen Foren zwischen drittem und viertem Gang auf. Aus meiner Dicht dürfte da die Getriebespreizung zwischen drittem und vierten Gang am höchsten sein, somit die Drehzahldifferenz, wodurch einerseits die Kupplung rutscht und andererseits wohl Strömungsgeräusche zwischen den Kupplungsgeräuschen entstehen.


    Ein weiteres Indiz ist, wenn die Anfahrkupplung.verzögert greift und das Fahrzeug dann ruckartig anfährt, besonders im Gefälle und in Steigungen. Ausparken in einer Steigung kann massiv schwierig sein (Elendslange Leidensgeschichte bei einem RFC im Jahr 2019).


    Liebe Grüße

    Udo

    Hallo,


    nachdem die kapazitiven Türgriffe bei entsprechender Ablagerung von Straßensalz nicht reagieren, hat Renault bei den Phase 2 Modellen und bei den neu eingeführten Baureihen das so geändert, dass alle Türen schon bei Annäherung ohne Berührung schon aufsperren.


    Liebe Grüße

    Udo