Beiträge von TomCom73

    Nachtrag zu obigen Post:

    Heute morgen -7 Grad, Auto mit Nase am Hang über Nacht DRAUSSEN (kein Carport,keine Tiefegarage und an keine Plane gedacht) geparkt und natürlich komplett zugefroren (das ist dann der reelle Preis dafür, dass er ab morgens sicher anspringt).

    Ab zum Sport gefahren, etwa 10km, was nicht wirklich reicht um warm zu werden. Jetzt kommt die Gedankenleistung.... wie lange steht er wie warm in welcher Stellung?

    These:

    1. <1,5 Std völlig egal, da die entstehende Wassermenge nicht ausreicht um den Start/ Kompressionsvorgang zu verhindern

    2. >1,5 Std nur in Hanglage oder waagrecht bei entsprechendem Wind

    Ich stand heute übrigens 2 Stunden auf einem Parkplatz mit DIN -Gefälle von etwa 2-3 Grad und hatte danach beim Starten den Eindruck er lief die ersten 10Sek etwas "unrund" was ich mir mit Wassereinlagerungen erkläre.

    Aber nochmal... nicht verzweifeln, finde es jetzt im Alltag unproblematischer als es klingt.

    Beste Weihnachtsgrüsse

    vladislav77

    Grundsätzlich ist das alles gut, wenn DU Dich dadurch etwas sicherer fühlst. Nach meinen Erfahrungen mit dem Problem ist es tatsächlich zu kompliziert gedacht.

    Beispiel 1: Außentemperatur unter +2Grad, Motor schön warm gefahren, ebenerdiges Parken in eine windstillen Ecke einer Tiefgarage. Kalte Luft trifft auf warmen Motor,es entsteht Kondenswasser, es gibt keine Luft die es "wegträgt" und da baulich schlecht geplant, läuft das Wasser nicht vom Zylinder weg, sondern durch den Ansaugtrakt rein. Optional ist es so kalt, dass das Wasser im Zylinder friert, der Anlasser es nicht schafft dass die Zylinder Wasser/Eis/ Kraftstoff komprimieren und dadurch die Sicherung fliegen lässt.

    Beispiel 2: Außentemperatur unter +2Grad,

    Motor schön warm warmgefahren, Auto wird kurz (Einkaufen etc; mein Anhalt <1,5 Std) abgestellt, hierbei egal wie (ebenerdig,am Hang etc) der Bolide steht, es entsteht ebenfalls Kondenswasser und läuft in den Zylinder, nur halt nicht in den Mengen, die eine Komprimierung verhindern. Im Zweifel stottert der Startvorgang etwas, aber der Motor läuft und das vorhandene Wasser wird verbrannt.

    Siegerehrung(nach meinem technischen Verständnis):

    Während der Fahrt benötigt der Motor alle unterstützende Kühlleistung die bauartgegeben (Lüftungsöffnungen im Grill/Stossstange) möglich ist. Steht er nun still, im entsprechenden Temperaturfenster, ist luftdichtes Verpacken NICHT sinnvoll sonder eher Luftzirkulation, die sehr schnell die warme Abluft des Motors abtransportiert. Ist das alles nicht möglich, weil du eben nur in der Innenstadt eine luftstille Tiefgarage hast(ich lebe im ländlichen Bereich), dann bringen Deine technischen Möglichkeiten nur etwas, wenn Du alle zwei Stunden Wasser ablässt oder den Motor startest. In diesem Fall würde ich aber lieber mit der Hinterachse auf eine Holzdiele drauffahren(Rampeneffekt), damit das Wasser vom Zylinder weglaufen kann.

    Aber....vielleicht habe auch ich einen Gedankenfehler

    Beste Grüsse

    Ganz ehrlich, da bin ich raus.... Grundsätzlich sind die Lüftungsöffnungen im Stoßfänger ja so konzipiert, dass eben durch Luftkühlung der Motor gekühlt wird, also die einströmende Luft quasi Warmluft "wegträgt" . Selbst wenn er warmgefahren bei 2 Grad draussen abgestellt wird, habe ich mehr Vertrauen wenn weiterhin Luft "durch den Motorraum zieht". Wenn ich ihn "einpacken und luftstill" mache, habe ich die gleiche Situation wie in einer kalten Tiefgarage.... und da habe ich schlechte Erfahrung gemacht.

    vladislav77,

    Zunächst einmal super das Du Deinen "Erfindergeist" hier teilst und super dokumentiers.....DANKE...davon lebt ein Forum!

    Ich fahre den GS seit Ende 2017 und hatte zwei dieser Vorfälle, tatsächlich in einer luftstillen Tiefgarage und einmal mit der Nase nach vorn im Hang geparkt. Wenn man ein wenig achtsam ist, kann man es gut vermeiden und... es klingt schlimmer als es im Alltag ist. Dennoch es ist ärgerlich, zumal wenn das Auto von mehreren in der Familie bewegt wird....erhöht das sicherlich nochmal das Risiko. Wenn man Schrauber ist oder die Möglichkeiten (und das handwerkliche Geschick) hat, kann man das gerne machen, dem Laien würde ich davon abraten....

    FROHE WEIHNACHTEN ALLEN

    Moin Rocky,

    "Das hilft auch nicht, wenn das Auto im Freien steht." ..... das teile ich so nicht. Aus meiner Sicht läuft es wie folgt: Motor ist warm und draussen ist es kälter...es entsteht Kondenswasser , jetzt ist es erstmal egal ob Kurzstrecke oder nicht, denn die Konstruktion erlaubt es nicht, dass das Wasser sauber vom Motor weg abgeführt wird. Helfen kann hier das abschüssige Parken mit der Nase nach vorn. Kurzstrecke erhöht natürlich die Menge des Wassers, da der Motor immer wieder warm wird und immer wieder abkühlt. Es kann aber schon einen Unterschied machen, wenn ich mit warmen Motor in die windstille Garage fahre und keine Luftzirkulation Feuchtigkeit aufnimmt.(mir so in der Tiefgarage passiert) Wenn es jetzt noch Minusgrade hat, dann gefriert es.

    Das ist alles Keine Garantie dass es nicht passiert. Winter -20 ,warmer Motor, Auto im Freien abgestellt (ebenerdig), 2 Stunden später gefrorenen Kondenswasser.....das war wohl nix mit Wind und Abluft. Alles in allem....blöd, aber beherrschbar.

    Hallo Rocky,

    ärgerlich... Deine Frage nach dem "warum" ist sicherlich ausreichend beantwortet und unter Fehlkonstruktion seitens des Herstellers abzuholen.

    Wärme/Kälte und kein Wind der die Feuchtigkeit "wegträgt" = Kondenswasser läuft abwärts....in dem Fall nicht weg von den Zylindern, sonder hinein. Macht bei einer kurzen Zeitspanne (kurz einkaufen) nix aus. Beim abstellen des warmgefahrenen Motors bei Minusgraden in einer windstillen Tiefgarage über Nacht schon..... Abhilfe im Alltag....schauen das immer Luftzirkulation vorhanden ist oder das Auto etwas schräg mit der Nase nach unten parken. Btw...Flächen/Parkplätze vor Gebäuden gehen /fallen bautechisch negativ ab...ergo besser rückwärts zur Hauswand parken.

    Hallo Franz,

    grundsätzlich ist der Scenic IV aus meiner Sicht eine gute Wahl.

    Ich selbst fahre den 130dci und hatte in 6 Jahren zweimal die Kondenswasserproblematik.

    Es gibt da keine wirklichen Richtwerte, jedoch Situationen die es auszuschließen gilt....und wenn man dies beherzigt eigentlich keine Probleme hat. Das wäre:

    - wenn das warme Fahrzeug bei kalter Umgebungstemperatur länger stehen(parken über Nacht) soll, dann so ,dass entweder Wind/Belüftung für Abtransport der warmen Luft sorgt (Garage eher schlecht) oder das Fahrzeug mit der Nase geneigt steht,damit dass entstehende Kondenswasser vom Ansaugtrakt wegläuft.

    Passieren tut im Alltag eigentlich nichts, selbst wenn es zur Kondensbildung kommt, braucht es schon ziemlich lange um soviel Wasser abzulegen, damit die Zündung verweigert wird.

    Fakt ist....es ist eigentlich sch...und es bleibt immer ein ungutes Gefühl aber ...es ist händelbar.


    LG Thomas

    Hi Blacky, danke für den Post. Du hast Recht, dennoch denke ich, dass so etwas einfacher ist, wenn alles noch funktioniert/fahrbereit ist....also wenn man keine Einschränkungen hat aber weiss es gibt ein Problem.Ich weiss gerade natürlich nicht was die WS abgebaut hat. Fakt ist...er steht in der WS und fährt nur im Notlauf und die WS hält auch eine weitere Probefahrt für risikoreich. Ich kann natürlich alles wieder zusammenflicken lassen....eine Rechnung für bisherige Tätigkeiten zahlen und dann schauen wir ich zu Bosch komme ...aber eben auch nur auf Verdacht. Auch wenn mir das alles auch natürlich teuer vorkommt... Diagnose+ Kompressor +Riemensatz +erhöhter bauartbedingter Aufwand Ein-/Ausbau+ Klimafüllung .... viel billiger kann es nicht werden bei höherem Risiko und gleicher Ungewissheit ob es letztlich die Lösung ist.